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Frau Ann-Kristin Hanell
E-Mail: presse@mela-messe.de
Telefon: 0395 430 9228
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Pressekonferenz MeLa 2018

Wir laden Sie recht herzlich zur Pressekonferenz der MeLa 2018 und freuen uns über eine Anmeldung an presse@mela-messe.de.

Einladung Pressekonferenz MeLa 2018

 

Presse-Service MeLa Messe

Pressemitteilungen 2018

15. August 2018

MeLa-Auftakt-Pressekonferenz 2018

Wo treffen über 1.000 Fach- und Tieraussteller, Jungzüchter und Landtechnik-Oldtimer, Pommerngänse sowie jährlich rund 70.000 Besucher aufeinander?
Natürlich auf der MeLa, der größten Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau im Nordosten Deutschlands. 
Für vier Tage öffnet das weitläufige Messegelände in Mühlengeez nun zum 28. Mal seine Pforten. Am Donnerstag, den 13.09.2018 um 10:00 Uhr wird die MeLa erneut von der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet. Am Sonntag, den 16.09. endet die Messe traditionell mit dem Pferdeschauprogramm und der anschließenden Übergabe des Staffelstabs an das Tier der MeLa. Von Donnerstag bis Sonntag präsentiert die Messe das gesamte, vielfältige Spektrum der Agrarbranche sowohl für Fachbesucher als auch für interessierte Gäste und Familien.

Kleeo, das im Jahr 2017 erstmals aufgetretene Maskottchen der MeLa, wird auch in diesem Jahr die Gäste sowie die rund 1.000 Fach- und Tieraussteller begrüßen und sie täglich begleiten.

Auf den 172.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Aktionsfläche wird ein vielfältiges Programm mit wissenswerten Informationen und Produkten aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd sowie Gartenbau geboten.

Christin Mondesi, Geschäftsführerin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez weiß, was 2018 die Besucher begeistern wird: „Informationen zu den präsentierten Branchen, unterhaltsame und wissenswerte Shows für Kinder, kulinarische, regionale und internationale Leckereien sowie die besonders beliebten Tierschauen und Wettbewerbe sind charakteristisch für die MeLa“.

Bewährte Besuchermagnete sind in jedem Jahr die Vorführungen der Zuchtverbände sowie deren Leistungswettbewerbe. „In diesem Jahr freuen wir uns als besonderen Höhepunkt auf den 10. Bundesjungzüchterwettbewerb der Fleischrinder. Dieser Wettbewerb - auf Bundesebene - findet 2018 erstmalig in Mühlengeez statt. Allen Teilnehmern drücken wir jetzt schon die Daumen“, erklärt Christin Mondesi mit Blick auf das MeLa-Programm am Samstag und Sonntag des dritten Wochenendes im September.
Für leuchtende Kinderaugen sorgen die Landjugend und Tierzuchtverbände während der kindergerechten Vorstellung verschiedener Nutztiere im MeLa-Kinderzelt.
Aber nicht nur Tierfreunde können die Messe genießen - Technikfans werden sowohl während der Oldtimerpräsentationen als auch an den Ständen der Landtechnikhändler auf ihren Geschmack kommen.
Schüler, die ihre berufliche Zukunft planen möchten, sind bei der „MeLa-Jobbörse“ und dem „Karrieretag“ genau richtig. Dazu ergänzend stellt die „Show der Auszubildenden“ die zahlreichen Berufs- und Karrieremöglichkeiten in der Landwirtschaft unterhaltsam vor. In Halle 3 geben Messeaussteller ihre freien Ausbildungsplätze und Stellenangebote bei der „Jobbörse“ bekannt. 

Traditionell wird am Freitag, den 14.09. ab 10:00 Uhr zum Landesbauerntag im Festzelt geladen. In diesem Jahr können Landwirte und interessierte Gäste die agrarpolitische Podiumsdiskussion zum Thema: „Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Umweltverantwortung und Wirtschaftlichkeit“ verfolgen und mitdiskutieren.

Das diesjährige Tier der MeLa ist die Pommerngans.
Die Pommerngans wird auch Rügener Gans genannt und gehört mittlerweile zu den beliebtesten Gänserassen in Deutschland. Diese sehr alte, große und ruhige Gänserasse wurde seit mehreren Jahrhunderten in Pommern, insbesondere auf Rügen und in der brandenburgischen Uckermark gehalten.
Eine geplante Zucht begann vermutlich um 1300. Offiziell wurde die Rasse, die zu der Rassen-gruppe der Groß- und Wassergeflügel gehört, 1912 als eigenständig anerkannt und wird heute in ganz Deutschland gezüchtet. Die Pommerngans hat eine eiförmige Gesamtform mit breiten Schultern und einen waagerecht leicht aufrecht getragenen Körper. Die sogenannte Bauchwamme, eine hängende Hautfalte am Unterleib, verläuft einfach und mittig zwischen den kräftigen Beinen. Das Gefieder liegt eng am Körper an und der waagerechte Schwanz hat kurze Federn. Der Kopf ist kräftig, mittellang und breit. Das ist das besondere Merkmal der Pommerngans. Sie kommt in drei verschiedenen Farbschlägen vor: weiß, grau und graugescheckt. Dabei werden die Graugescheckten als Königsrasse unter den Gänsen angesehen. Die männlichen Pommerngänse, Ganter, können um die 8 kg Gewicht erreichen.
Die Pommerngänse können die Besucher der MeLa 2018 unter anderem im Kleintierzelt näher kennen lernen. Dort werden die Züchterinnen und Züchter des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V. den Umgang, die Haltung und Nutzung dieser besonderen Gänserasse erklären.

Weitere Höhepunkte zur MeLa finden Sie im Programmflyer wie z.B.:  
- ausführliche Präsentation Tier der MeLa 2018: Pommerngans  
- U24-Landeswaldarbeitermeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern am Freitag
- Tag des Handwerks am Samstag
- Vorführung der historischen Landmaschinen am Freitag und Sonntag

7. August 2018

Einladung MeLa-Pressekonferenz 2018

Sehr geehrte Medienvertreter,

wo treffen über 1.000 Fach- und Tieraussteller, Jungzüchter und Landtechnik-Oldtimer, Pommern-gänse sowie jährlich rund 70.000 Besucher aufeinander?
Natürlich auf der MeLa, der größten Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau im Nordosten Deutschlands.
Vom 13. bis 16.09.2018 öffnet das weitläufige Messegelände in Mühlengeez nun zum 28. Mal seine Pforten, um das gesamte, vielfältige Spektrum der Agrarbranche zu präsentieren.
Welche Höhepunkte hat die diesjährige Schau zu bieten? Welche interessanten Veranstaltungen finden rund um das Tier der MeLa 2018 – die Pommerngans – statt? Welche Neuerungen und Höhepunkte wird es auf der Fachausstellung geben?

Diese und weitere Fragen beantworten Ihnen gern:
- Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt MV
- Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.
- Steffen Kraus, Vorsitzender des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V.
- Christin Mondesi, Geschäftsführerin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez

Wann: Mittwoch, den 15.08.2018, um 10 Uhr
Wo: Kultur- und Ausstellungszentrum der Kleintierzüchter
der Stadt Grimmen
Gartenweg 1
18507 Grimmen

Ansprechpartner: Sarah Selig & Ann-Kristin Hanell
Tel. 0395 4309218 sowie 4309228
Mobil 0170 1078636 sowie 0172 1639865
E-Mail presse@mela-messe.de

Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung an Sarah Selig unter selig@bv-mv.de oder presse@mela-messe.de ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen.


Pressemitteilungen 2017

17. September 2017

MeLa präsentiert größte Tierschau Deutschlands

Die Landestierschau der MeLa ist am Samstag und Sonntag ein fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Fachausstellung. Die Tierausstellung auf der MeLa in den Rinder-, Schweine-, Schaf- sowie Kleintierzelten ist die größte ihrer Art in Deutschland. 288 Aussteller und Züchter aus Mecklenburg-Vorpommern und angrenzenden Bundesländern haben 1.215 Tiere aus 181 verschiedenen Rassen und Schlägen zu den Leistungswettbewerben und „Vorstellungsrunden“ nach Mühlengeez gebracht.

In der Landestierschau werden die Leistungen und Erfolge der modernen Tierzucht, als auch die Arbeit der Tierzuchtverbände und Tierhalter gewürdigt. Darüber hinaus bieten die Landestierschau und die Gespräche der Aussteller mit interessierten Besuchern die Möglichkeit, die Öffentlichkeit über die Landwirtschaft zu informieren und ein umfassendes Bild von tiergerechter auf Generationen ausgerichteter Zucht zu vermitteln.
75 Fleischrinder mit ca. 20 Kälbern aus 11 Rassen sowie 20 Milchrinder werden auf der MeLa ausgestellt. Darüber hinaus können 95 Schafe und Ziegen, sowie 86 Schweine, 191 Pferde, 360 Rassekaninchen und über 300 Tiere der Rassegeflügelzüchter an vier Tagen in Mühlengeez bestaunt werden.
Auch die Landestierschau am Sonntagnachmittag präsentiert die Vielfalt der Tierzucht. Stolz präsentieren die Züchter und Halter die Leistungsfähigkeit ihrer Tiere. In der Vorführung werden die Tiere nicht nur präsentiert, sondern ebenfalls Gewinner der Leistungswettbewerbe geehrt. Besonders beliebt sind die Tierschauen- und Wettbewerbe, die bereits das Wissen und die Fähigkeiten der jüngsten Züchter würdigen. Die 110 Teilnehmer in verschiedenen Kategorien und Altersgruppen bewiesen, dass auch der Nachwuchs der Tierzucht mit Herzblut und Engagement nachgeht. So wurden während der heutigen Landestierschau Pit Muller in der Altersgruppe 20 bis 25 Jahre für sein bestes Typtier in der Kategorie Milchrind und Otto Wilhelm Steffens in der Altersgruppe 16 bis 17 Jahre in der Kategorie Fleischrind ausgezeichnet.

Traditionell endet die Landestierschau mit der Übergabe des Staffelstabes „Tier der MeLa“. 2018 wird die Pommerngans im Mittelpunkt stehen. Die Pommerngans oder auch Rügener Gans genannt, ist eine weit verbreitete Gänserasse und gehört zur Gruppe Groß- und Wassergeflügel.

17. September 2017

Die 27. MeLa ist ein Erfolgsgarant – Neuer Besucherrekord

Die Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau ist wieder ein Erfolgsgarant.
„Die 27. MeLa war in diesem Jahr wieder ein großer Anziehungspunkt für Fachbesucher und interessierte Verbraucher. Mit einer Besucherzahl von 72.700 Gästen haben wir einen neuen Besucherrekord erzielt. Das zeigt, welch große Bedeutung die Landwirtschaftsfachmesse im Nordosten des Landes hat“, freut sich Stefanie Höter, Prokuristin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez. „Ich danke den insgesamt 1.042 Ausstellern aus Deutschland und 14 weiteren Nationen, darunter 288 Tierzüchter, für ihr großes Engagement“, fügt sie hinzu. Mit den gezeigten Innovationen aus der gesamten Landwirtschafts- und Ernährungsbranche und der Vermittlung von Informationen sei es gemeinsam gelungen, das Interesse der Fachleute und Verbraucher zu wecken und die Erwartungen zu erfüllen.

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in M-V, sagt: „Für mich ist und bleibt die MeLa auch nach 27 Jahren das Schaufenster der Agrarbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Fach- und Publikumsmesse zugleich und Spiegelbild für die positiven Entwicklungen im ländlichen Raum. Die über 1.000 Aussteller – davon ein Drittel aus anderen Bundesländern und dem Ausland – verdeutlichen die weitreichende Bedeutung der Messe.“ Besonders wichtig seien ihm die agrarpolitischen Debatten vor Ort. „Die Landwirtschaft sieht sich zunehmend mit Vorurteilen konfrontiert. Da ist es nur folgerichtig, Fairness zu reklamieren und Meinungsmache zu kritisieren. Ich sage aber auch ganz klar, wer etwas verändern will, muss sich selbst verändern. Anstatt um die Erhaltung des Status Quo zu kämpfen, muss die Branche zeigen, wie es besser geht. Deutschland braucht eine kritisch-aktive Debatte der Landwirte mit der Gesellschaft über das Leitbild der deutschen Landwirtschaft. Mit Norddeutschlands größter Landwirtschaftsausstellung hier in Mühlengeez bieten wir dafür ein Forum. Auch helfen wir Vorurteile abzubauen, in dem wir Interessierten vor Augen führen, wie modern, produktiv und kreativ Landwirtschaft sein kann“, ergänzt er.

„Als landwirtschaftlichem Berufsstand war es uns wieder einmal ein großes Bedürfnis auf der MeLa, den Austausch mit Kollegen aus der Agrarbranche und Verbrauchern zu vertiefen. Trotz der witterungsbedingt schwierigen Ernte in diesem Jahr, haben wir es uns nicht nehmen lassen, in Mühlengeez präsent zu sein“, sagt Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck. Die 27. Mela sei sehr erfolgreich verlaufen. Im Mittelpunkt stehe für ihn die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und somit zum Verständnis der landwirtschaftlichen Zusammenhänge beizutragen.

Sehr beliebt waren besonders die Jungzüchterwettbewerbe, die Kinder-MeLa, die Landestierschau und das MeLa-Kochstudio in Zusammenarbeit mit der Initiative „So schmeckt MV“.

16. September 2017

Strahlende Kinderaugen im kleinen Ring

Täglich lädt der Landjugendverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. die jüngsten Besucher der MeLa in den kleinen Ring ein.

Bei der Kinder-MeLa können jeweils drei Tierarten bestaunt werden, dabei stehen erfahrene Tierzüchter den Kindern Rede und Antwort. Moderiert wird die Veranstaltung von Dörte Wolfgramm, Vorstand im Pferdezuchtverband und bereits seit acht Jahren Unterstützerin der Kinder-MeLa. „Die Kinder-MeLa ist eine tolle Initiative. Es ist wirklich wichtig, dass vor allem die Kinder aus der Stadt lernen, was auf einem Bauernhof passiert. Hier erklären wir zum Beispiel wofür Pferde eingesetzt werden oder dass nicht der Osterhase, sondern unsere Hühner die Eier legen“, erzählt Dörte Wolfgramm mit einem Augenzwinkern. In den insgesamt sechs Vorführungen der Kinder-MeLa stehen die Besonderheiten der Bienen, des Geflügels, der Kaninchen, der Pferde, der Rinder sowie der Schafe und Schweine im Mittelpunkt. Während der rund 45-minütigen Show wird den Besuchern anschaulich und verständlich Wissenswertes über je drei Tierarten erläutert.

Als erstes betritt der kleine Willy, ein braun-weißes Shetland-Pony, den Ring am Samstagnachmittag. Begleitet wird er von Saint Martin, einem blonden Haflinger. „Was ist eine Kolik?“, lautet die erste Frage im Fragebogen, die die Kinder ausfüllen können, um tolle Preise zu gewinnen. Dazu erklärt die Pferdezüchterin und Moderatorin Dörte Wolfgramm, dass Pferde Bauchschmerzen bekommen, wenn sie etwas Falsches fressen. Als nächstes betritt Harm Biermann, Leiter vom Bienenzuchtzentrum Bantin, mit zwei weiteren Imkern und vielen fleißigen Bienen den Ring. „Die Königin ist die Biene mit dem gelben Punkt“, erklärt die kleine Pia aus Woldegk ihrem Papa, nachdem sie hunderte Bienen in einem sogenannten Einwabenkasten betrachten konnte. Als drittes wird das Rassegeflügel in den Ring gefahren. Steffen Kraus, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter, präsentiert sowohl ein Enten-, ein Hühner- als auch ein Taubenpaar. Über das Geflügel wissen die Kinder schon sehr gut Bescheid. „Wie viele Eier legt dieser Hahn in einem Jahr?“, fragt der Geflügelzüchter. „Gar keins“, ruft es aus dem Zelt. Und nicht nur das. Die Kinder wissen auch, dass das Geflügel keine Zähne hat. Verabschiedet werden die Züchter und vor allem der präsentierte Hahn mit einem lauten Kikeriki.

Zum Schluss lost Anne Glamann vom Landjugendverband M-V die Gewinner des Wettbewerbes aus. Unter allen richtig beantworteten Fragebögen werden Ausflüge unter anderem ins Ozeaneum Stralsund, in den Wildtierpark Güstrow sowie als Hauptpreis eine Familieneintrittskarte für die Grüne Woche verschenkt.

16. September 2017

So schmeckt MV – Vielfalt im Kochstudio

Mutti kocht was schmeckt, Vati kocht was er kann. Theo Krömer kennt das Geschäft. Der Inhaber eines Kochstudios in Schwerin steht auch auf der MeLa am Herd. Und hat sich zur Unterstützung prominente Hilfe an die Seite geholt. Landwirtschaftsminister Till Backhaus soll helfen, einen leckeren Rehbraten mit Gemüse und Kartoffelstampf auf die Probierteller zu zaubern. Organisiert von der Initiative „ So schmeckt MV“, die Norbert Bosse mit zahlreichen Mitstreitern ins Leben gerufen hat. Mit dabei unter anderem Torsten Klar, Fleischermeister in Neuendorf bei Grimmen und leidenschaftlicher Jäger. Und so stehen an diesem Vormittag gleich vier Männer am Herd, die es wissen wollen. Und allerhand zu erzählen haben. Während Hobbyjäger Klar die Rehkeule fachmännisch aufbereitet, schnippelt der Landwirtschaftsminister fleißig kleine Paprikaschoten. Fortlaufend greifen Besucher schon mal vorab in den Topf mit den roten und gelben Stückchen, sodass die Arbeit ständig wiederholt werden muss. Unterdessen bleiben die geschälten Kartoffeln im Topf und können aufgesetzt werden. Stück für Stück arbeitet sich das Team voran, stets darauf bedacht, das nicht noch mehr vom Vorbereitungstisch verschwindet. Auch die leuchtend roten Erdbeeren haben es vielen angetan.

Spätestens als alles auf dem Kochfeld und im Ofen steht können die Aktiven durchatmen. Unterdessen warten die vielen Schaulustigen schon ungeduldig darauf, endlich auch etwas von dem Zubereiteten verkosten zu dürfen. Als es so weit ist, herrscht dichtes Gedränge am Tresen. Und das Urteil wenig später fällt eindeutig aus: Es hat hervorragend geschmeckt.

Kein Wunder, kommen doch sämtliche Zutaten aus dem Land. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und manches mehr. Und in diesem Fall alles Bio. Wildexperte Torsten Klar lässt die Zuhörer wissen, dass es kein besseres Fleisch gibt als das vom Wild. Und Landwirtschaftsminister Till Backhaus erklärt noch schnell, dass jährlich 170.000 Stück Schalenwild im Land erlegt wird, praktisch kein Mangel im Angebot herrscht. Und das auch der Fisch aus heimischen Gewässern unübertroffen sei. Schon am nächsten Wochenende folgen die Fisch- und Wildtage in M-V. Da darf schon wieder zugelangt werden. Auch Meisterkoch Theo Krömer kann Wissenswertes beisteuern. So hat nach seiner Aussage das heimische Rapsöl längst das Olivenöl in der Gunst der Verbraucher überholt. Ein am Ende rundum erfolgreicher „Aufklärungsvormittag“. Glaubt man den vielen Besuchern am Kochstudio, dann gibt es daheim nur noch Wild aus heimischen Wäldern. Und auch bei Obst und Gemüse und all den anderen Sachen will man künftig ganz bewusst darauf auch, dass nur noch Made in M-V auf dem Tisch steht. Bleibt nur zu hoffen. das es am Ende dann auch tatsächlich so ist.

16. September 2017

Ein Hohelied auf die Biene – Präsentation der Imker im Freigelände

„Die schwarze, die dunkle europäische Biene, um genau zu sein, hat in Mecklenburg-Vorpommern eine zweite Chance verdient. Und ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“ Justus W. Mathies wirbt mit Leidenschaft für seine Zucht. Vor gut 15 Jahren hat der gebürtige Hamburger unweit von Marlow damit begonnen, die bis dato hierzulande von der Bildfläche nahezu vollständig verschwundene sogenannte schwarze Biene wieder anzusiedeln. Mit Erfolg. Heute gilt der 77-jährige als erfolgreichster Züchter weit und breit. Inzwischen hat er viele Königinnen für Nachzuchten bundesweit verkauft. In Mecklenburg-Vorpommern halten inzwischen wieder 30 Imker diese Bienenart.

Justus W. Matthies hat seine Zucht seinerzeit mit Bienen aus Österreich gestartet. Und nach und nach mit Bienen dieser Rasse aus Skandinavien verpaart. Der Imker aus Leidenschaft ist überzeugt, dass diese Rasse vergleichsweise weniger gegen die nach wie vor grassierende Amerikanische Faulbrut oder die Varroa-Milbe anfällig ist, als die anderen Rassen. Der Stand des Hobbyimkers ist ständig dicht umlagert. Es kommen Menschen, die erzählen wollen, wie erfolgreich sie mit der Schwarzbienenzucht sind, nachdem sie von Justus W. Mathies für genau diese Art begeistert wurden. Schon demnächst wird er wieder nach Österreich reisen, um sich dort mit Experten einmal mehr auszutauschen. Aber es gibt auch viele neue Interessenten. Und so sind die auf der Messe ausgestellten jungen Königinnen bereits verkauft.

Carsten Fischer lobt das Engagement von Justus W. Mathies ausdrücklich. Der 3. Vorsitzende des Landesimkerverbandes wirbt auf der MeLa um beruflichen Nachwuchs. Fischer selbst hält in Konow bei Satow im Landkreis Rostock Carnica-Bienen. Aktuell sind es 20 Völker. Etwa doppelt so viel wie im Landesdurchschnitt. Auch er wirbt engagiert um neue Mitstreiter. Aktuell geht es darum, einem Schüler als Pate zur Seite zu stehen. Damit dessen Bemühen, in die vielfältige Arbeit eines Imkers einzusteigen, am Ende auch von Erfolg gekrönt sein mag.
Guido Eich ist für viele Pate. Der Experte vom Bieneninstitut im niedersächsischen Celle ist auf der MeLa ein viel gefragter Mann. Fast immer bildet sich eine große Menschentraube um ihn herum, wenn er stets mitreißend über die Arbeit eines Imkers informiert. Was richtig und mitunter auch falsch gemacht wird. Nicht wenige Zuhörer, die so erkennen, wo sie Nachholbedarf haben. Und natürlich gibt es auch Antworten auf neu aufgeworfene Fragen. Guido Eich zeigt sich als rundum kompetenter Experte.

Auch Torsten Schünemann hört interessiert zu. Er hält 20 Völker in Hanstorf im Landkreis Rostock. Der Hobbyimker erklärt den Besuchern sehr anschaulich die unterschiedlichen Haltungsmöglichkeiten, ob nun beispielsweise Holz oder doch vielleicht leichtes Kunststoffmaterial besser für die Unterkünfte der Bienen ist. Und wie mit Krankheitserregern belastete Materialien erfolgreich gereinigt werden können. Und auch zur Bienengeschichte weiß der Hobbyimker viel zu berichten. Etwa, das die Bienen in grauer Vorzeit ohne jegliches menschliches Zutun unterwegs waren, ihre Unterkünfte zumeist in Baumhöhlen fanden. Und das die Imker damals Zeidler hießen und eine eigene Innung innerhalb der Handwerksrolle waren.
Unterdessen erklärte der Chef des Landesimkerverbandes Torsten Ellmann, Schülern, die einzelnen Gerätschaften, die ein Imker braucht. Auch warum etwas Rauch aus einer speziellen Sprühflasche gut ist, um die Bienen zu beruhigen.

Nach so viel Wissensvermittlung tat anschließend etwas Entspannung gut. Aufgerufen wurde zu einem Bienenwettfliegen. Dafür brachte Carsten Fischer Königinnen an den Start. Mit einem grünen, einen blauen und einen roten Punkt gekennzeichnet. Gut hundert Meter vom Freigelände der Imker entfernt wurden sie freigelassen. Aus einer kleinen, an eine Streichholzschachtel erinnernde Transportkiste. Die Frage war nun, welche kehrt als erste zur heimischen Wabe auf dem MeLa-Gelände zurück. Gut vier Minuten lang dauerte die Anspannung. Dann plötzlich landete als erste die rote, gefolgt von der grünen und der blauen Königin.

Einen Preis für den Sieger gab es nicht, dafür aber viel Beifall für die Ferrari-Biene. Ob sie das so wahrgenommen hat, konnte nicht geklärt werden. Es blieb die einzige unbeantwortete Frage an diesem Tag im MeLa-Bienengelände.

15. September 2017

Landwirtschaftlicher Berufsstand trifft sich zum traditionellen Bauerntag in Mühlengeez

Die Jagdhornbläser eröffneten den heutigen Bauerntag in bewährter Weise mit einem Konzert. Bauernpräsident Detlef Kurreck sprach in seiner Eröffnungsrede die vielfältigen Themen an, die die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen. Die Milchmarktsituation erholt sich zwar gerade, gibt aber keinen Anlass zur Euphorie. 60 Betriebe mussten aufgrund der Milchkrise aufgeben. „Das ist für unsere Branche ein herber Verlust. Auch die diesjährige Ernte war aufgrund der Witterungsbedingungen schwierig. Insbesondere die Rapsernte war eine der schlechtesten“, erklärt Detlef Kurreck. Er thematisierte die viel diskutierten Themen in der Tierhaltung wie die Sauenhaltung und die Kastenstandsthematik. „Es ist wichtig, dass wir hochwertige Lebensmittel in Mecklenburg-Vorpommern produzieren können. Die regionale Vermarktung ist allerdings nicht ausreichend. M-V war schon immer ein Exportland. Wir brauchen den Wochenmarkt genauso wie den Weltmarkt.“ Weitere wichtige Themen waren unter anderem die Artenvielfalt, die Wolfsproblematik und die Nachwuchsgewinnung. Anschließend wurde die Ehrennadel des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern an Prof. Dr. Fritz Tack verliehen. In seiner Laudatio verwies Bauernpräsident Kurreck auf die herausragende Arbeit des Geehrten, der mit seiner Fachkompetenz und seinem Sachverstand zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft im Land beigetragen hat. Der Bauerntag endete mit einer lebhaften Podiumsdiskussion zur Frage „Wie werden agrarpolitische Entscheidungen getroffen?“. Detlef Kurreck diskutierte gemeinsam mit Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in M-V, Prof. Dr. Friedhelm Taube, Leiter der Abteilung Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sowie Dr. Peter Jahr, Mitglied des Europäischen Parlaments, Aspekte der Europa- und Landes-Agrarpolitik.

14. September 2017

Forum zur internationalen und nationalen Tierseuchensituation unter besonderer Berücksichtigung der Bienengesundheit

Auf der 27. MeLa – Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau lud das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt heute zum Fachforum in Halle 3 ein. Experten aus der Landwirtschaft und Imkerei positionierten sich zum aktuellen Gesundheitszustand der Biene.

Minister Dr. Till Backhaus leitete das Fachforum mit einer Analyse zur momentanen Tierseuchensituation ein. So erklärte er, dass in der letzten Woche weltweit 683 Seuchenausbrüche gemeldet wurden. Weiterhin präsentierte Dr. Backhaus Informationen zur Afrikanischen Schweinepest. „Die Maßnahmen in M-V zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest wurden bereits verschärft. Die Wildschweinpopulation muss dringend reduziert werden, denn in den letzten Tagen wurden bereits drei neue Fälle im Nachbarland Polen gemeldet“. Der Minister betonte, dass der Mensch in diesem Krisenfall den größten Risikofaktor darstellt. „Insbesondere weggeworfene Wurstwaren sind eine große Gefahr, denn hierdurch kann das Virus übertragen werden.“
Während des anschließenden Diskussionsforums stand die Gesundheit der Biene im Mittelpunkt. So zeigte sich, dass nicht nur die bekannten Varroamilbe sondern auch der Kleine Beutenkäfer sowie die Amerikanische Faulbrut eine Gefahr für die Bienen im Land darstellen.

Neben Minister Backhaus, nahmen Dr. Stefan Golthermann vom Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) Rostock, Tobias Dittmann vom Bienengesundheitsdienst, Dr. Leonore Lange, Fachdienstleiterin Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Vorpommern-Rügen, sowie Clemens Krieger von der Bayer Animal GmbH und Torsten Ellmann, Vorsitzender des Landesimkerverbandes M-V an dem Fachforum teil. Die Veterinärmedizinerin verdeutlichte wie wichtig der neue Bienengesundheitsdienst in M-V ist „Ich bin froh, dass es heute bereits deutlich mehr Informationen zur Bienengesundheit und zur Varroamilbe in M-V gibt.“ Dr. Lange und Dr. Krieger waren sich einig, dass den Imkern mehr unterschiedliche Produkte zur Bekämpfung der Milbe zur Verfügung stehen müssen, die einfach anzuwenden sind und außerdem eine Resistenzbildung der Milbe gegenüber eines einzelnen dauerhaft eingesetzten Wirkstoffes verhindern. Torsten Ellmann verdeutlichte wie wichtig die Vernetzung der Imker im Imkerverband ist. „Nur so können wir ausreichend Hinweise bezüglich des Gesundheitszustandes unserer Bienenvölker sammeln und das langjährige Wissen unserer erfahrenen Imker auch an Jungimker weitergegeben“. Des Weiteren ging der Vorsitzende des Landesimkerzuchtverbandes M-V auf die intensive Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Imkern ein „Gemeinsam haben wir uns das Ziel Bienenschutz-Pflanzenschutz-Produktschutz gesetzt“.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 2.500 Imker mit 24.000 Bienenvölkern. Die Honigbiene ist in diesem Jahr das Tier der MeLa. Als drittwichtigstes Nutztier produzieren die Bienen nicht nur wertvollen Honig, sondern werden insbesondere als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen geschätzt. Die Bienen haben für die Entwicklung der heimischen Kulturlandschaft eine ganz besondere Bedeutung, denn rund 80 Prozent der 2.000 bis 3.000 heimischen Pflanzen sind auf ihre Bestäubung angewiesen.

14. September 2017

17 und 4 – auf der MeLa ein Volltreffer, kein Glücksspiel

Wilhelm Bäumer schwärmt von seinem Erlebnispfad. Und 10 Schüler hören aufmerksam zu. Erfahren Wissenswertes über Fauna und Flora, über einzelne Baumarten, wie ein Wald gepflegt wird und was es da noch so alles zu tun gibt. Vor Ort, im Forstamtsbereich Dargun, weisen an markanten Stellen Frischlinge den Weg von Infostation zu Infostation. Mit eingehenden Informationen zu allen 17 grünen Berufen. Der handgefertigte Wildschweinnachwuchs erzeugt Aufmerksamkeit, erzählt der Waldpädagoge seinen Besuchern im Berufeparcour der MeLa. Und das mit viel Engagement. Letztlich geht es darum beruflichen Nachwuchs zu gewinnen. Der hat sich zuletzt rar gemacht. Nicht nur in der Forst-, sondern auch in der Landwirtschaft, im Garten und Landschaftsbau, praktisch überall in den sogenannten grünen Berufen. In 4 Hauptbereichen und 17 Ausbildungsrichtungen. Wer hier einsteigt, hat Glück mit Blick auf seine berufliche Perspektive verspricht Friedhelm Bäumer.

Es gilt einen Hochsitz aus vorgefertigten Hölzern zusammenzuschrauben. Bohle für Bohle, Querstrebe für Querstrebe nimmt der Hochsitz die gewünschte Form an. Claudia Luboeinsky von der Aus -und Fortbildung der Landesforst steht den 12- bis 15-Jährigen mit Rat und Tat zu Seite. Auch Sophie Jennermann hilft. Die angehende Forstwirtin im 3.Ausbildungsjahr plant für den kommenden Sommer bereits ein Anwärterjahr als Mitarbeiterin in der Landesforstanstalt- Sie habe, so sagt sie, ihren Traumberuf gefunden, wolle in der Karriereleiter weiter nach oben. Und da gibt es viele Möglichkeiten, lässt sie die Schüler am Karrieretag auf der Mela wissen. Manfred Baum unterstützt derartiges Denken Der Vorstand der Landesforschungsanstalt mit Sitz in Malchin verweist auf einen akuten Fachkräftemangel innerhalb der Branche. Mit steigender Tendenz. In den nächsten 15 Jahren wird jeder zweite Mitarbeiter in der Ruhestand gehen, der Personalbedarf würde damit nur noch größer.

Unterdessen lädt Wilfried Böse einige Schüler zu einer Probefahrt mit einem Unimog, einem Spezialtraktor ein. Das kommt an. Auch bei den Mädchen. Schon sitzt Roxana auf dem Fahrersitz. Zuvor hatte sie noch nie hinter einem Lenkrad gesessen. Und ihre erste Runde über den Berufeparcour klappt vorzüglich. Gleich soll noch eine zweite folgen. Das klappt, an diesem Tag wird jeder Wunsch erfüllt, verspricht Fahrschulkoordinator Rainer Francke. Für Roxana zeichnet sich an diesem Vormittag ein neuer Berufswunsch ab. Forstwirtin, so sagt sie, könnte durchaus etwas sein. Inklusive ein Führerschein der Klasse T für Traktoren. 14 Tage dauert das in der Ausbildungsstätte Wöbbelin, inklusive Übernachtungsmöglichkeit, erklärt Koordinator Rainer Francke. Rund 90 Prozent für die anfallen Kosten steuert das Land bei. Andere Schüler drehen unterdessen ihre Runden mit einem Spezialfahrzeug. Technische Begeisterung ist angesagt.

Nicht ganz so euphorisch geht es am Infostand des Garten- und Landschaftsbaus zu. Jan Schneider hat eine Pflasterkiste samt Pflasterhammer mitgebracht. Es gilt kleine Granitsteine so in den Sand zu schlagen, als würde eine Straße gebaut. Das fällt vielen wesentlich schwerer als anfangs gedacht. Doch so schnell gibt der Ga-La-Bau-Nachwuchsreferent nicht auf. Gemeinsam mit Mitstreiterin Vanessa Lübke wirbt er für die Vielfalt auch dieses Berufes. Und stößt auf Interesse. Zumal Hannes Wenzel vom Baumpflegeunternehmen Bühner in Breesen bei Laage von interessanten Arbeiten auch innerhalb dieser Branche zu erzählen weiß.

Wenig später treffen sich viele Schüler im UFAT Stand inmitten des Messegeländes wieder. Hier erfahren sie weitere Einzelheiten zu den einzelnen Berufsbildern. UFAT – so erklärt Anna Schmidt – steht für Umschulung, Fortbildung, Ausbildung und Tagesseminare, also der gesamten Palette von Aus- und Weiterbildung innerhalb der grünen Berufe. Schon bis zum Mittag des Eröffnungstages hatten sich rund 500 Schüler über Details informiert. Auch hier wurde vor allem wieder mit den Ausbildungsmöglichkeiten an hochmoderner Technik gepunktet, erklärt Mitarbeiter Walter Wilbrandt.

Später finden sich dann auch einige Schülerinnen und Schüler bei einem Fachforum zur Berufsausbildung in der Messehalle 3 ein. Sabine Hett von der Bundesagentur für Arbeit in Güstrow macht mit aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten vertraut. Nach Aussage eines Mitarbeiters des Schweriner Landwirtschaftsministeriums sind aktuell nur etwa 1.000 der insgesamt angebotenen 2.386 Ausbildungsplätze besetzt. Das soll, das muss sich angesichts des Fachkräftemangels innerhalb der Branche schnell ändern, so der Appell. Welche Möglichkeiten sich dabei eröffnen zeigen u.a. Rotraut Geiger vom Landesbauernverband und Britta Ender, Sektionsleiterin des Bilse-Instituts in Güstrow auf. Über Weiterbildungsmöglichkeiten nach erfolgreicher Ausbildung bis hin zum Studium, darüber informierte eine Vertreterin der Fachhochschule in Neubrandenburg.

14. September 2017

Die 27. MeLa ist gestartet

Das Beste im September. Vor den Toren Güstrows öffnet die 27. MeLa - Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau von Donnerstag bis Sonntag, den 17.09.2017 ihre Pforten für Besucher und Fachpublikum.

Mühlengeez, 14.09.2017. Zum ersten Mal eröffnete in diesem Jahr Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die MeLa. „Die MeLa ist ein absolutes Highlight in unserem Land. Hier zeigt sich wie hochmodern und hochproduktiv die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern heute ist.“ Weiterhin betonte die Ministerpräsidentin die Besonderheit der Fachausstellung der Landwirtschafts- und Ernährungsbranche „Die große Stärke der MeLa ist die Vielfalt. Hier wird Fachleuten und Familien sehr viel geboten – informativ und lebensnah. Ein Besuch lohnt sich!“ Im großen Ring des Messegeländes zeigten sich während der Eröffnung die ersten Tiere zum Großen Schaubild. Von Rindern, bis Schafen, Ziegen, Kaninchen, Geflügel und Schweinen waren die Züchter mit ihren Tieren präsent. Insgesamt sind 288 Tieraussteller auf dem Messegelände. 1.215 Tiere aus 188 Rassen und Schlägen können in diesem Jahr in Mühlengeez bestaunt werden.

Im anschließenden Talk im Ring erläuterte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus wie hoch er die Landwirtschaft schätzt. Bauernpräsident Detlef Kurreck deutete auf ein Banner seiner Berufskollegen und betonte: „Auf der diesjährigen MeLa möchten wir mit den Besuchern über die Maßnahmen der Landwirtschaft zur Artenvielfalt ins Gespräch kommen, denn wir machen Land(wirt)schaft lebendig.“ Der Landrat des Landkreises Rostock, Sebastian Constien, verwies darauf, dass die Verbraucher bereit seien, für hochwertige Lebensmittel auch mehr zu zahlen.

Ministerpräsidentin Schwesig ließ es sich nicht nehmen, sich auf dem traditionellen Messerundgang über die Landwirtschafts- und Ernährungsbranche zu informieren. Zum Abschluss ihres Besuches schleuderte sie gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Till Backhaus, Bauernpräsident Detlef Kurreck und dem Vorsitzenden des Landesimkerverbandes M-V Torsten Ellmann frischen Honig.

Während der Eröffnungsveranstaltung wurde die Agrar-Produktions- und Vertriebsgemeinschaft Samtens/Rügen e. G. zum Ausbildungsbetrieb des Jahres gekürt. Bauernpräsident Detlef Kurreck und Minister Till Backhaus zeichneten den seit 2004 ausbildenden Landwirtschaftsbetrieb aus, der seither insgesamt 25 junge Frauen und Männer in den Berufsabschluss geführt hat. Die Auszeichnung wurde vom Geschäftsführer Rico Remien, Herdenmanagerin Gritt Heilforth, sowie der Jungfacharbeiterin Laura Wessel und Christoph Schumacher, Auszubildender im Beruf Landwirt, entgegen genommen.

Den Besuchern und Ausstellern stehen abwechslungsreiche und interessante Tage bevor. Sowohl für Fachpublikum als auch für Familien bieten 1.042 Aussteller auf 172.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein vielfältiges Programm mit wissenswerten Informationen sowie modernen und regionalen Produkten aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau.
Die MeLa ist die größte Fachmesse der Land- und Ernährungswirtschaft im Nordosten Deutschlands.

31. August 2017

Vom 14. bis 17.09.2017 heißt es wieder: Auf nach Mühlengeez!

Vom 14. bis 17. September findet die 27. MeLa statt – eine der größten Fachmessen der Land- und Ernährungswirtschaft im Nordosten Deutschlands. Auch in diesem Jahr werden die 1.021 Aussteller auf rund 172.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Aktionsfläche den Besuchern ein vielfältiges Programm mit wissenswerten Informationen und Produkten aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd sowie Gartenbau bieten. „Die Besucher erwartet auf der MeLa eine bunte, unterhaltsame Kombination aus Informationen, Wettbewerben und Tierschauen. Bereits im letzten Jahr waren 70.700 Besucher in Mühlengeez. Wir freuen uns darauf, mit den diesjährigen Höhepunkten – wie den Tierschauen der Zuchtverbände oder den Leistungswettbewerben – unsere Gäste erneut zu begeistern“, erklärt Stefanie Höter, Prokuristin des Messe- und Ausstellungszentrums Müh-lengeez. In diesem Jahr feiert das neue MeLa-Maskottchen „Kleeo“ Premiere. Mit Hilfe eines Wettbewerbs wählte eine Jury den Namen des grünen Markenzeichens der MeLa aus.

Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wird in diesem Jahr erstmalig die Fachmesse in Mühlengeez eröffnen.
Bereits zum dritten Mal zeigt die Sonderschau „MeLa-Gartenträume“ auf 1.500 Quadratme-tern ausgefallene Ideen und Anregungen für den heimischen Garten. Die renommierte Desig-nerin Emell Gök Che konzipierte die Schau und setzte sie gemeinsam mit regionalen Unter-nehmen um. Am 14.09. und 16.09. gibt sie persönlich Einblicke in ihre Gedanken und Visionen zur kreativen Gartengestaltung.

Die beliebte „MeLa-Jobbörse“ und der „Karrieretag“ werden auf der Fachausstellung erneut stattfinden. Gemeinsam mit der „Show der Auszubildenden“ werden den Schülern, Azubis und interessierten Besuchern Berufe in der Landwirtschaft unterhaltsam vorgestellt. In Halle 3 geben Messeaussteller ihre freien Ausbildungsplätze und Stellenangebote bei der „Jobbörse“ bekannt.
Der traditionelle Landesbauerntag lädt am 15.09. ab 10:00 Uhr im Festzelt zur agrarpolitischen Podiumsdiskussion „Wie werden agrarpolitische Entscheidungen getroffen?“ ein.

Im kleinen Vorführring zeigen Landjugend und Tierzuchtverbände bei der Kinder-MeLa den jüngsten Besuchern verschiedene Nutztiere.
Das diesjährige Tier der MeLa ist die Honigbiene. Ihr verdanken wir nicht nur den wertvollen Honig, sondern schätzen sie auch als fleißige Bestäuberin von Nutz- und Wildpflanzen. Bienen haben für die Entwicklung der heimischen Kulturlandschaft eine ganz besondere Bedeutung, denn rund 80 Prozent der 2.000 bis 3.000 heimischen Pflanzen sind auf ihre Bestäubung an-gewiesen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 2.500 Imker mit 24.000 Bienenvölkern. Der Landesverband der Imker Mecklenburg-Vorpommern e. V. und der Landesverband der Buckfastimker Mecklenburg-Vorpommern e. V. präsentieren auf der MeLa die Bandbreite der Bienenzucht und -haltung.

Das Tier der MeLa spielt auch im „MeLa-Kochstudio“ eine Rolle, denn mit Bienenhonig lassen sich hervorragende Gerichte und Desserts zubereiten. Erstmals wird das „MeLa-Kochstudio“ durch die Initiative „So schmeckt M-V“ betreut und mit Leben erfüllt. In Mecklenburg-Vorpommern ansässige Hotels und Restaurants zeigen an allen vier Messetagen mit promi-nenten Gästen wie Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus oder Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider, was mit heimischen Produkten gekocht und vor allem, dass in Mecklenburg-Vorpommern sehr gut gegessen werden kann.
Die MeLa unterstützt in diesem Jahr ein Projekt des Wildparks MV. An einem Messestand im Freigeländeblock F können sich Besucher an verschiedenen Geschicklichkeits- und Tastspielen probieren und sich über das Projekt informieren. Die eingeworbenen Spenden kommen einer Ausstellung am Storchengehege zugute, deren Aufbau und Eröffnung ebenfalls durch das Me-La-Team begleitet wird.

Ansprechpartnerin:
Claudia Kerber Tel. 0395 4309212
Mobil 0151 573 62 601
E-Mail presse@mela-messe.de

Die Fachausstellung wird in diesem Jahr durch folgende Medienpartner unterstützt:
NDR Norddeutscher Rundfunk, BauernZeitung, Schweriner Volkszeitung, Mecklenburger Blitz.

2. August 2017

Wie soll das MeLa-Maskottchen heißen?

In diesem Jahr wird das neue MeLa-Maskottchen seine Premiere feiern. Das Maskottchen repräsentiert das bekannte MeLa-Logo – ein vierblättriges Kleeblatt. Die MAZ Messe- und Ausstellungszentrum Mühlengeez GmbH ist nun auf der Suche nach einem passenden Namen mit Wiedererkennungswert. Welchen Namen könnte das neue Maskottchen tragen?

Senden Sie Ihren Namensvorschlag bis zum 23.08.2017 an mela@maz-messe.de. Auf den Gewinner des Namenswettbewerbs wartet eine tolle Überraschung.

Die MeLa in Mühlengeez ist eine Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd sowie Gartenbau und findet in diesem Jahr zum 27. Mal statt. Auf der MeLa präsentieren Unternehmen und Verbände Wissenswertes über ihre Produkte und Tätigkeiten in der gesamten Agrarbranche. Sowohl für Fachpublikum, als auch für die Öffentlichkeit bietet die MeLa interessante Programmpunkte wie die Landestierschau, Vorführungen historischer Landmaschinen, die Kinder-MeLa oder den Landesbauerntag.