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Pressemitteilungen

19. September 2021

Zufriedene Aussteller und 40 600 Besucher: Messe trotz Corona ein Erfolg
Bernd Diemers Herz schlägt für historische Landtechnik.  Foto: MeLa

Die Mecklenburger Landwirtschaftsausstellung (MeLa) hat ihre Pforten geschlossen: Bereits Jagd und Gartenbau Treffpunkt für die Agrarbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Dank eines konsequent umgesetzten Corona-Hygienekonzepts konnten Aussteller und Besucher die
Jubiläums-MeLa sicher erleben.  Mehr als 700 Aussteller boten vier Tage lang einen Überblick über die Facetten des norddeutschen Agrarsektors. Die Tierzuchtverbände präsentierten von der Biene bis zum Fleischrind mehr als 1000 Zuchttiere aus 161 Rassen und Schlägen.
Erstmals durften sich die MeLa-Besucher über ein Reit- und Springturnier sowie ein Hunde-Agility-Turnier freuen – denn die 30. Pferd + Hund + Pferd war in diesem Jahr Bestandteil der MeLa.
Insgesamt 40 600 Besucher kamen vom 16. bis 19. September nach Mühlengeez, weniger als im letzten Messejahr 2019.  „Doch auch ohne Aussteller- und Besucherrekorde ist die MeLa 2021 ein Erfolg“, zieht Christin Mondesi, Geschäftsführerin der MAZ-Messegesellschaft Bilanz. Die Besucher hätten die Veranstaltung genossen und dafür gern Wartezeiten an der Tageskasse oder am Testzentrum in Kauf genommen. An den Ständen wurden viele Verkaufsgespräche geführt, auch wenn in diesem Jahr auf der Messe weniger Fachpublikum unterwegs war.


Ganz besonders freut sich die Messe-Chefin darüber, dass Besucher und Aussteller die Hygieneregeln befolgt haben. „Die coronabedingte kurze Vorbereitungszeit hat uns als Veranstalter in diesem Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Und auch wenn vielleicht nicht alles perfekt war, so wird die MeLa 2021 als eine ganz besondere Messe in Erinnerung bleiben, weil sie nach Lockdown und wirtschaftlichem Einbruch Aufbruchstimmung vermittelt hat“, so die Messechefin.

Dass die MeLa nach einem Jahr Corona-Zwangspause wieder stattgefunden habe, sei ein starkes Signal an die Branche, aber auch an die Verbraucher und Verbraucherinnen, betonte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern. „Die
Landwirtschaft ist gut durch die Corona-Krise gekommen. Sie hat zu 100 Prozent abgeliefert und bewiesen, dass sie systemrelevant ist. Es bestanden zu keiner Zeit Versorgungsengpässe mit Lebensmitteln. Das zeigt: Die Landwirtschaft lebt und liebt ihre Aufgaben. Auf sie ist auch
in Krisenzeiten Verlass!“.

Zufrieden zeigte sich zum Messeende auch Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie groß das Interesse der Messebesucher für landwirtschaftliche Themen ist“, sagte er. Die MeLa sei für die
Land-wirte ein guter Ort, um mit Verbrauchern über die Arbeit auf den Feldern und in den Ställen zu sprechen. „Genauso wichtig wie der Verbraucherdialog ist uns die Nachwuchsgewinnung. Wir haben auf der MeLa wieder vielen jungen Leuten berufliche Perspektiven in den
landwirtschaftlichen Berufen aufzeigen können.“

Eine weitere gute Nachricht: Die MeLa verlief ohne Unfälle. Das ist dem Sicherheits- und Hygienekonzept der Messegesellschaft MAZ zu verdanken. Im Sicherheitsdienst arbeiteten 60 Männer und Frauen, 18 Ersthelfer und Sanitäter sorgten für medizinische Versorgung. Hinzu kamen Mitarbeiter der Johanniter, die im Eingangsbereich der Messe zwei Corona-Testzentren aufgebaut hatten.

Angorakaninchen wird Tier der MeLa 2022

Absoluter Besucherliebling war in diesem Jahr die Burenziege. Das diesjährige Tier der MeLa beeindruckte die Besucher während der Tierschauen am Freitag und Sonnabend mit seiner Gelassenheit. Bei der 31. MeLa im kommenden Jahr wird das Angorakaninchen den Staffelstab als Tier der MeLa übernehmen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nur wenige
Rasse-kaninchenzüchter, die sich der Zucht dieser Langhaarkaninchen verschrieben haben. Deshalb ist für 2022 eine Kooperation mit Zuchtfreunden aus anderen Bundesländern geplant, um die Vielfalt dieser Rasse auf der MeLa präsentieren zu können, kündigte Norbert Bissa,
Landeszuchtwart des Landesverbandes der Rassekaninchenzüchter Mecklenburg und Vorpommern an.  Die Messebesucher werden dann nicht nur die typischen weißen Angorakaninchen bestaunen können, sondern auch Tiere in anderen Farbschlägen. Typisch für Angorakaninchen ist neben der reichlich entwickelten Wolle die Büschelbildung an Kopf und Ohren sowie der Behang der Läufe. Die Langhaarkaninchen haben ein sehr feines Vlies, das alle 90 Tage geschoren werden muss. Wie das geht, können die Besucher dann auf der MeLa 2022 miterleben.

Landes-Forwardermeisterschaft auf der Mela
Bernd Diemers Herz schlägt für historische Landtechnik.  Foto: MeLa

Heinz Brandeburg will es wissen. Der 20-Jährige aus dem Forstamt Schlemmin nimmt zum ersten Mal an der Landesmeisterschaft der Forwarder teil, die in diesem Jahr auf der MeLa ausgetragen wird.   Die meisten anderen der insgesamt 14 Teilnehmer sind mitunter deutlich älter und haben somit auch deutlich mehr Erfahrung. Aufgrund ihrer täglichen Arbeit im Wald und durch regelmäßiges Training für den Wettbewerb.

Als erster muss Lucas Tittel aus Neustrelitz in den Ring. Insider wissen, dass er bereits als 12-Jähriger im Familienbetrieb auf einem Forwader gesessen hat und seitdem nicht mehr loskommt von dieser Arbeit. Und es läuft auch gut im Parcour. Jeweils fünf Baumstämme müssen jeweils links und rechts der Strecke eingesammelt werden. Anschließend sind fünf weitere Stämme zu jonglieren, die zwischen Jungbäumen lagern und diese nicht berühren dürfen. Die Herausforderung: alle Stämme sind 5.10 Meter lang. Wie auch immer sie am Haken schwingen, sie dürfen auf keinen Fall die die Stangen, die die Ladefläche umgrenzen, berühren. Und dann passiert es doch. Ein Stamm streift eine solche Stange. Das bedeutet Punktabzug, bzw. 30 Sekunden Strafzeit. Am Ende bleiben die Stoppuhren bei 6,27 Minuten stehen, plus 30 Sekunden, macht komplett 6,57 Sekunden. Ein Richtwert, an dem sich die folgenden 13 Teilnehmer messen lassen müssen.

An der nächsten Station gilt es fünf Holzklötze mit der schweren, 286 PS starken Vorwardertechnik aufeinander zu stapeln. Die besondere Schwierigkeit dabei: Ein Klotz wurde zuvor senkrecht halbiert und muss möglichst passgenau wieder zusammengefügt werden. So, dass der Turm am Ende nicht zusammenfällt. Erst wenn alles mindestens eine Minute stehen bleibt, ist die Aufgabe erfüllt.

Aufmerksamer Beobachter des Geschehens ist Dirk Elsper. Der erfahrene Fachmann aus dem Raum Lübtheen leitet den Wettbewerb.

Insgesamt sind 220 Forstexperten mit Forwaderberechtigung in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Einige in ausgewählten Forstämtern, andere für private Unternehmen. „Die Auftragslage ist sehr gut. Es gibt viel zu tun“, sagt Daniela Calmon-Beier. Die Sprecherin der Landesforst mit Sitz in Malchin hat den Wettbewerb mit viel Engagement mit vorbereitet. Qualitätsgerechte Arbeit im Wald erfordert eine optimale Ausbildung und viel praktische Erfahrung. Der Wettbewerb sei ein zusätzlicher Anreiz dem gerecht zu werden, heißt es unter den Teilnehmern unisono. Viele trainieren nach Feierabend zielgerichtet, um die hochmoderne Technik sicher zu beherrschen.

Heinz Brandenburg beobachtet, das in jüngster Zeit auch wieder der Einsatz von Rückepferden bei der Waldarbeit zugenommen hat. Im Zusammenspiel mit den Forwardern. Aktuell werden alle 20 Meter Schneisen geschlagen, um das gefällte Holz aus dem Wald zu transportieren. Wenn Pferde zwischen den Reihen zum Einsatz kommen kann jede zweite Schneise eingespart werden. „Das bedeutet mehr Wald, weniger Bodenbelastung alles zusammen mehr Umwelt- und damit auch Klimaschutz, so der junge Forstwirt.

18. September 2021

Schönheiten mit zwei Zylinder zum Anfassen und Mitfahren
Bernd Diemers Herz schlägt für historische Landtechnik.  Foto: MeLa

Mehr als 50 historische Landmaschinen von Lanz Bulldog über Hanomag bis Porsche haben während der 30. MeLa in Mühlengeez zahlreiche Besucher angezogen. Experten, Hobbybastler, Großeltern und Großfamilien zog es auf das Gelände F zu den Oldtimern, und so manch einer durfte sogar tuckernd eine kleine Runde mitfahren. Auch Bernd Diemer und Günter Neubauer aus Schwaan zeigten vor Ort ihre Prachtstücke. Gleich drei Modelle von Fendt, Dieselross, Farmer 1 und Favorit 1, mit Baujahren zwischen 1964 und 1967, präsentierte Bernd Diemer dem MeLa-Publikum. Für die größte Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau hat er eigens Urlaub genommen. „Das ist für mich so ein wichtiger, fester Termin und ich bin wirklich froh, dass die MeLa in diesem Jahr wieder stattfinden kann“, so Bernd Diemer. Wie sein „Kollege“ sei er schlicht treckerverrückt und genieße die Gespräche am Rande der historischen Landmaschinen. „Manche verwirklichen hier ihren Kindheitstraum, andere bauen gerade selbst einen Traktor wieder auf und wollen wissen, wo man Teile herbekommt.“

Landesmeisterschaft der Waldarbeiter gestartet

Die besten aus Deutschland, Europa und der Welt schneiden auf der MeLa millimetergenau

 

Mit einem grandiosen Teilnehmerfeld ist heute im Rahmen der 30. MeLa die Landesmeisterschaft der Waldarbeiter gestartet. Die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern hatte insgesamt 18 Waldarbeiter zum Wettbewerb geladen. Elf Teilnehmer traten in der Meisterschaft der Profis, sieben weitere in der U24-Meisterschaft an, darunter der amtierende Weltmeister Marco Trabert samt seiner Team-Kollegen in der deutschen Nationalmannschaft, Ulrich Huber und Thomas Schneider. Auch Europameister, Juniorenweltmeister und ehemalige Weltmeister setzten bei der Meisterschaft auf MeLa die Säge an.

 

Die Teilnehmer beweisen sich in den fünf Kategorien Zielfällung, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Kettenwechsel und Entastung. Dabei stehen laut Schiedsrichterin Sandra Schwender Sicherheit und Präzision im Vordergrund. „Die Teilnehmer müssen eine komplette Schutzausrüstung haben und dürfen zum Beispiel keinen Schritt machen, während die Kette läuft“, erläuterte sie die Kriterien. „Auch die Genauigkeit muss enorm sein. Wir schneiden hier auf Ein-Grad-Winkel und messen im Millimeter-Bereich, so die Vorsitzende der Bundesregelkommission und Präsidentin des Weltverbandes der Waldarbeitermeisterschaften (IALC). Alle Disziplinen basieren dabei auf der tatsächlichen Arbeit im Wald. „Schließlich ist das hier ein Berufswettkampf“, sagte Sandra Schwender. „Und im Idealfall strahlt das Engagement im Wettbewerb auf die tägliche Arbeit auf, das ist auch ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge“, ergänzte ihr Mann Gotthard Schwender, der deutschlandweit als Trainer von Stihl nach Talenten Ausschau hält und sie für Meisterschaften in der ganzen Welt fit macht.

 

Ein Starterfeld wie bei den gestrigen Azubi-Meisterschaften der Waldarbeiter habe er dabei in keinem anderen Bundesland erlebt. „Das ist wirklich beeindruckend, wie das Land, der Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und die Landesforstanstalt hier dahinterstehen und sich aktiv darum kümmern, dass es vorwärts geht.“ Die jungen Leute müssten zur Teilnahme vor allem Interesse mitbringen. „Ich komme dann gerne mal für ein Training vorbei oder lade sie zu einem Trainingswochenende nach Bayern ein“, so Gotthard Schwender. Seit 25 Jahren engagiert er sich aktiv, organisierte bereits zwei deutsche und zahlreiche regionale Meisterschaften. „Bei uns ist ja das Gute, dass die ganze Familie dabei ist“, berichtet er. Auch sein Sohn Julian trete regelmäßig bei Wettkämpfen an und ist mittlerweile fünffacher Europameister.

 

Die Stimmung unter den Teilnehmer sei in diesem Jahr durch eine ganz besondere Mischung aus Freude, Engagement und Ernst geprägt. „Es ist ja der erste Wettbewerb seit der Deutschen Meisterschaft vor fast zwei Jahren“, erklärte John Martens aus Sundhagen (LK Vorpommern-Rügen), der in der Kategorie „U24“ antrat. Die Landesmeisterschaft bot vielen zum ersten Mal seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder Gelegenheit zum professionellen Kräftemessen. „Es ist auch einfach schön, die Leute alle wiederzusehen“, so der 23-Jährige. „Und in den Pausen genießen wir das Drumherum und schnupper MeLa-Atmosphäre.“

17. September 2021

Von A wir Alaska bis Z wie Zwerghuhn

Von A wir Alaska bis Z wie Zwerghuhn

Fast alles ist da. In Rassevielfalt, wie nie zuvor. Die Rassegeflügelzüchter sind mit 90 Präsentationen so gut auf der MeLa vertreten, wie nie zuvor. Auch die Rassekaninchenzüchter sind mit einem starken Team nach Mühlengeez gekommen. Mit im stark besuchten Zelt sind auch die Schaf- und Ziegenzüchter mit einer beeindruckenden Vielfalt vertreten.

Antje Hinz vom Grimmener Zuchtverein präsentiert ihre Zwergenten, Farbe Weiß. Nicht nur für das Mitglied der Ausstellungsleitung ist es ein erfolgreiches Zuchtjahr. 94 Punkte haben ihre Tiere eingefahren, ein „Sehr gut“. Auch für die Teilnehmer der Landesjungtierschau bei den Rassekaninchen haben die Preisrichter Heiko Winter und Dirk Schmidt mit Ausstellungsleiter Norbert Bissa des Öfteren ein „Sehr gut“ vergeben können. Mitunter gab es sogar ein “Vorzüglich“.

Robin Kagels freut sich über das große Interesse im Ausstellungszelt. Der 1. Vorsitzende des Grimmener Rassegeflügelvereins ist froh, in seinen Reihen zuletzt 40 neue Mitglieder aufgenommen zu haben. Nun käme es darauf an die neuen Mitglieder mit dem bewährten Stamm in engere Verbindung zu bringen. Keine Einbahnstraße, sondern so, dass beide Seiten voneinander lernen. DDR-Erfahrungen mit jüngsten Zuchtansätzen in Einklang bringen, heißt die Devise. Der Grimmener Verein gilt mit 90 Frauen, Männern und Jugendlichen als der mitgliederstärkste im Land. Robin Kagels selbst ist mit Stargarder Zitterhälsen, eine Taubenrasse, und seinen Antwerpener Bartzwergen angereist. Für viele Besucher sind die kleinen, leichten Hühner mit der auffälligen Federfärbung ein ganz besonderer Blickfang. Auch Steffen Mundt erlebte bei der Präsentation seiner Enten im Vorführring viel Zustimmung.

Insgesamt ein überaus erfolgreicher Auftritt aller Beteiligten im Kleintierzelt. Schon am Vortag hatten sich zahlreiche Schaulustige zur Bewertung der Tiere eingefunden. Nach der MeLa richten sich alle Augen bereits Richtung Demmin. Dort findet Ende November die traditionelle Rassegeflügelschau Mecklenburg-Vorpommerns statt.

„Nachdem viele Ausstellungen aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt ausgefallen waren, sind die Züchter einfach nur glücklich ihre Tiere wieder präsentieren zu dürfen. Und direkt vor Ort in Erfahrungsaustausch treten zu können“, so der Vorsitzende des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Steffen Kraus. Nicht nur er sieht die Mela als Auftakt einer hoffentlich noch langen Ausstellungssaison 2021/22.

 

Nachwuchszüchter und Juniorpreisträgerin auf der Landestierschau geehrt

Die besten Nachwuchszüchter des Landes haben im Rahmen der Landestierschau auf der MeLa in Mühlengeez ihre Auszeichnung bekommen. In der Kategorie Milchrind nahm Lianne Lavrijsen den Preis entgegen. Seit frühester Kindheit auf dem elterlichen Hof mit vielen Tieren aufgewachsen, entschied sich die junge Frau für die Zucht von Milchrindern, nahm erfolgreich an vielen Jungzüchterwettbewerben teil und unterstützt diese heute selbst. Sie studiert an der Hochschule in Neubrandenburg Agrarwissenschaften und ist als Herdenmanagerin bei der Rinderzucht Augustin KG tätig.

Wiebke Petersen aus Vielank ist als Juniorpreisträgerin geehrt worden. Auch sie kommt aus einer landwirtschaftlich geprägten Familie und hat im dualen Studium sowohl ihre Ausbildung zur Landwirtin absolviert, als auch den Bachelor in Agrarwissenschaften erworben. Bereits in ihrer Bachelorarbeit erforschte sie, wie die Stallungen im elterlichen Betrieb modernisiert werden können. Auf dem Gut Rögnitztal widmet sie sich der Zucht der vom Aussterben bedrohten deutschen Landrasse.

In der Kategorie „Fleischrind“ wurde Lenya Sophie Luise Nagel ausgezeichnet, die bereits 2020 beim internationalen Jungzüchterwettbewerb im luxemburgischen Ettelbrück gesiegt hatte. Gewinner des Titels „Bester Nachwuchszüchter“ in der Kategorie Rassegeflügel wurde Dominik Mondt.

Die Pokale und Urkunden überreichten auf der Landestierschau Chefredakteur Ralf Stephan und Redakteur Gerd Rinas von der Bauernzeitung, die jährlich auf Vorschlag der Tierzuchtverbände die besten Nachwuchszüchter in Mecklenburg-Vorpommern auszeichnet. Moderator Dr. Siegfried Hoffmann gratulierte den Preisträgern ebenfalls und freute sich über das Engagement der jungen Züchter. „Auch sie werben dafür, dass die Tierhaltung im Land eine Zukunft hat. Ohne Tierhaltung würde Mecklenburg-Vorpommern verarmen. Wir sollten die Selbstversorgung von der eigenen Scholle nicht vernachlässigen“, so der Dezernent für Tierzucht im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF). Er appellierte an die Zuschauer, dass jeder seinen eigenen Anteil leisten könne, um den hiesigen Landwirten unter die Arme zu greifen, indem er sich für regionale Produkte entscheide.

 

Von der Taube bis zur Elite-Stute – die Landestierschau bietet Vielfalt

Bei der 30. Landestierschau der MeLa haben mehr als 100 Zuschauer erlebt, wie leistungsfähig die regionale Nutztierhaltung in Mecklenburg-Vorpommern ist. Wie Dr. Siegfried Hoffmann vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) erläuterte, sei MV das einige Bundesland, in dem jede Nutztierart einen eigenen Verband habe. Und so konnten die kleinen und großen Besucher einen bunten Reigen vieler verschiedener Tiere in der Vorführhalle auf dem MeLa-Gelände in Mühlengeez beobachten.

Zum Start zeigten die Rassegeflügelzüchter das erste Tier der MeLa 2007 – die Pommernente, die Taubenrasse „Deutsche Modeneser Schietti schwarz“ sowie Vorwerk-Hühner. Der Zuchtverband der Rassekaninchen präsentierte Blaue Wiener, Holländer Schwarz-Weiß, das Separatorkaninchen und das Lohkaninchen schwarz. Auch die Imker präsentierten sich, wenn auch zum Schutz der Zuschauer ohne Bienen. 2021 sei für die Imker des Landes ein Rekordjahr, in dem einige fast einen Doppelzentner Honig pro Volk verzeichnen konnten und der Schnitt mit 35 bis 40 kg Honig weit über den sonstigen Erträgen mit 30 bis 35 kg Honig liegt. Auch der stetige Zuwachs an Mitgliedern, die Freude am Imkern finden, sei Grund zur Freude, so Dr. Siegfried Hoffmann.

Als weltweit wirtschaftlich bedeutendste Tierrasse durften auch die Milchkühe bei der Landestierschau nicht fehlen. „Sie sind als Gesamtpaket gesehen nachhaltig, ressourcenschonend und erhalten die Biodiversität“, so Dr. Siegfried Hoffmann. Vor allem sorgten sie aber dafür, dass ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche als Grünland für die menschliche Ernährung genutzt werden könne, indem sie Gras in „wertvolle Proteine“ umsetze. Alarmierend sei jedoch der Rückgang der Rinder in Mecklenburg-Vorpommern auf nur noch 42 % des Bestandes von 1990. Neben den Deutschen-Holsteins und Jersey-Rindern, widmen sich immer mehr Züchter im Land auch dem schwarz-bunten Niederung Rind, das – so Dr. Hoffmann – auf der nächsten oder übernächsten MeLa dann hoffentlich auch bei der Landestierschau präsent sein werde.

Auch bei den Pferden zeigte die Landestierschau Vielfalt: So war beispielweise Anika Köhn mit ihrem Shetland-Pony, Dörte Wolfgramm mit der Miss MeLa 2021, der Haflinger-Stute Eyra und Susi und Christian Platzeck mit dem Rheinisch-Deutschen Kaltblur Hanka II im Vorführring. Auch Lewitzer mit Platten-Scheckung und das deutsche Reitpony zu sehen.

Ebenfalls mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Rassen präsentierte sich der Landesschaf- und Ziegenzuchtverband. Mit dabei war natürlich die Burenziege – das Tier der MeLa 2021, aber unter anderem auch das schwarzköpfige Fleischschaf, Suffolks, Dorper und das rauwollige pommersche Landschaf. Auch besonders prachtvolle Fleischrinder konnten die Zuschauer während der Schau begutachten.

Am Sonnabend um 11 Uhr wird es in der Vorführhalle eine weitere Landestierschau geben.

Schönste Burenziegen auf der MeLa gekürt

Das hat sich Carola Thorwirth selbst nicht träumen lassen:  Gleich drei der insgesamt vier Preise im Wettbewerb „Tier der MeLa – Burenziege“ gingen an Tiere aus ihrer Herde. Für den schönsten älteren Bock, für die schönste weibliche Jung- und auch für die schönste ältere Burenziege.  Allein Norbert Michaels konnte mit seinem Jungbock „Jasper“ die Vallance der erfolgreichen Züchterin aus Alt Bukow im Landkreis Rostock durchbrechen.

Es war ein aufwändiges Prozedere. Fast 30 Tiere aus vier Herden wurden von Sachsens Zuchtleiter Hanno Francke eingehend unter die Lupe genommen. Bei der Bewertung sind drei Dinge entscheidend: Rahmen, Form und Bemuskelung. Am Ende muss auch noch die Farbe stimmen. Der Körper muss überwiegend weiß sein, der Kopf braun mit einer weißen Blesse in der Mitte. Aber nicht über die Stirn hinaus. Auch eine komplett braune Körperfärbung ist möglich. Die Farbnuancen dabei vielfältig, von schwarz-braun bis caramel.

„Baron“ hat alles, was eine Burenziege auszeichnet“, zeigte sich die Jury am Ende vom Superbock aus Alt Bukow überzeugt. Vor allem auch aufgrund seiner beeindruckenden Statur. 97 Kilogramm bringt er auf die Waage. Vater „Big Murphy“, als bester Bock bei der Körung 2018 ermittelt, brachte diesmal auf Platz 2 sogar noch rund 20 Kilogramm mehr auf die Waage.

Heike Larisch aus Neustrelitz mag es ein bisschen weniger imposant. Auch sie hatte sich mit ihrer Herde am Wettbewerb beteiligt. Ging am Ende aber leer aus. Dennoch war es für die Züchterin aus Leidenschaft keine Enttäuschung. „Die Ziegen sind mein Hobby, dienen der Entspannung“, so die erfolgreiche Großhändlerin für Blumen. Sie hatte einen Bruder von “Jasper“ in den Ring geschickt. Ein Drilling. Weil Ziegen generell nur 2 Neugeborene gleichzeitig mit Milch versorgen können, stand „Jasper“ stets hintenan. Am Ende hat er sich trotzdem gut entwickelt. Nur mit dem Traumgewicht wollte es bis heute nicht klappen. „Zu wenig Fleischansatz“, so das Urteil von Jurychef Hanno Franke. Burenziegen gelten als vorzügliche Fleischrasse. Vor allem deshalb, weil dem Fleisch der typische Ziegengeruch fehlt. Zu wenig Ansatz gibt deshalb Punktabzug. In diesem Fall gab es nur sieben Bewertungspunkte. Maximal sind jeweils 9 Punkte möglich.

Auch Hans-Ullrich Hoffmann war am Ende vom Ausgang der Entscheidung nicht enttäuscht. Der Woldegker hatte eine Herde mit einem Bock an der Spitze vorgestellt, der die zahlreichen Besucher auf der Zuschauertribüne mit seiner Ruhe und ausgestrahlten Gelassenheit beeindruckte. Und einer schönen Farbzeichnung, typischer Ramsnase und kinnlangen Hängeohren. Am Ende sprang Platz 3 heraus.

Hans Böhm hat den Bock während der vergangenen zwei Tage schätzen gelernt. „Ausgeglichen, ruhig, zutraulich“, so der Schafzüchter aus Basedow, der seit Jahren auf der Mela als Stallmeister bei den Schafen und Ziegen in Aktion ist. Ein Fulltime-Job. Morgens als erster vor Ort, abends als letzter draußen. Füttern, tränken, nach dem Rechten sehen, so die Aufgabe. „Ruhige Ziegen sind einfach leichter zu händeln, als die lebhaften, so die Aussage des Experten. Deshalb zählten „Jasper“ von Züchter Norbert Michaels aus Warnkenhagen und sein Bruder von Heike Larisch zu seinen Favoriten. „Jasper“ schaffte es am Ende auf Platz 3 seiner Kategorie.

Mitunter waren es die sprichwörtlichen Millimeter, die über Sieg und Platzierung entschieden. So auch bei den weiblichen Tieren. Hier gewann Carola Thorwirth beide Kategorien. Sie führte sowohl die schönste weibliche Jungziege, als auch die schönste ältere weibliche Ziege in den Ring. Mehr geht nicht. Entsprechend groß war auch die Freude bei Tochter Christy, die sowohl daheim in Alt Bukow, als auch im Vorführring eine engagierte Helferin ist.

Insgesamt gibt es lediglich sieben eingetragene Burenziegen-Züchter im Landesschaf- und Ziegenzuchtverband MV. „Da ist noch Luft nach oben“, so Zuchtleiterin Martina Genkel-Jenning. Vielleicht findet ja der eine oder andere Hobbyhalter den Weg in den Verband, um die Zuchtarbeit weiter zu forcieren. Die Präsentation mit der Siegerermittlung auf der MeLa war dafür jedenfalls eine gute Gelegenheit, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.

Bauerntag bietet Forum für Sorgen und Zukunftsperspektiven der Nutztierhalter Der Tierhaltung im Land eine Perspektive geben

„Wir brauchen in Mecklenburg-Vorpommern die Tierproduktion.“ So lautet das deutliche Statement von Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, und Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, auf dem Bauerntag, auf dem Landwirte und Politiker heute im Rahmen der MeLa die Frage „Quo vadis, Nutztierhaltung Deutschland?" diskutierten. Doch die Tierhalter befänden sich momentan in einer desaströsen Situation. „Wir haben ein Baurecht, das nicht mit dem Umweltrecht harmoniert. Wir haben ein Genehmigungsverfahren, dass eigentlich ein Verhinderungsverfahren ist. Wir haben hohe Anforderungen an Tierwohl und Umwelt- und Naturschutz. Und dazwischen sind wir Bauern, die der künftigen Generation Antworten geben müssen, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll“, führte Detlef Kurreck weiter aus.

Rund 300 Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern waren der Einladung zum Bauerntag ins Festzelt auf der MeLa gefolgt, in dem Daphne Huber, stellvertretende Chefredakteurin der Agrarzeitung, moderierte. Unter den Gästen im Festzelt waren Landtagspräsidentin Birgit Hesse. Auf dem Podium diskutierten neben Detlef Kurreck und Dr. Till Backhaus, Thomas Dosch von der Tönnies Services Gmbh und Landwirt Michael Kühling Platz. Er machte aus den Erfahrungen seines beruflichen Alltags klar: „Im Moment kann man von Wertschöpfung nicht mehr sprechen.“ Landwirte seien überzeugte Tierwohl-Umsetzer. Er selbst habe seine Schweineställe in den vergangenen zehn Jahren dreimal umgebaut, erfülle mit dem gesamten Bestand die Tierwohl-Vorgaben. „Wir sind ambitioniert, weiterzumachen“, betont der Landwirt. „Doch die Vorgaben des Immissionsschutzgesetzes machen es unmöglich, Auslaufmöglichkeiten für die Tiere zu schaffen. Hier muss die Politik handeln und den Ernst der Lage erkennen.“ 

„Die Tierhalter im Land befinden sich in einem Dilemma“, machte Bauernpräsident Kurreck deutlich. „Sie werden zwischen der gesellschaftlichen Forderung nach mehr Tierwohl, den Vorgaben der Baugesetzgebung und nicht zuletzt den Marktpreisen für Fleisch und Milch zerrieben.“ Die Bauern hätten schon immer rechnen müssen. Die aktuelle Kostenexplosion bei Energie, Bauten, Maschinen und bei fast allen Verbrauchsmaterialien und Rohstoffen verteuere die landwirtschaftliche Produktion jedoch im Rekordtempo. Bereits im ersten Quartal 2021 waren die Kosten für die landwirtschaftliche Produktion auf ein neues Allzeithoch gestiegen. „Nie zuvor mussten Landwirte so viel Geld ausgeben, um die Produktion am Laufen zu halten und um zu investieren“, machte der Bauernpräsident deutlich. Diese Kosten müsste auch die lebensmittelverarbeitende Branche bei den Preisverhandlungen mit ihren Abnehmern einpreisen und der Einzelhandel schließlich auch an die Verbraucher weiterreichen. „Aber nur wenn dieses Geld dann auch bei den Landwirten ankommt, sind sie in der Lage auch künftig regionale Lebensmittel in höchster Qualität erzeugen“, so Bauernpräsident Kurreck.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus legte bei der Podiumsdiskussion ein 10-Punkte-Programm vor, in dem er sich deutlich für den Erhalt der Nutztierhaltung in Deutschland und MV als fundamentalen Zweig der Landwirtschaft ausspricht. „Der Rückgang der Tierbestände bei Schwein und Rind ist dramatisch.“ Von 2,7 Millionen Schweinen und 1,3 Millionen Rinder zu Vorwende-Zeiten seien heute noch rund 762.000 Schweine und 485.000 Rinder übrig. „Für das Agrarland MV mit über 23.500 Arbeitskräften allein in der Landwirtschaft ist diese Entwicklung fatal“, machte der Minister deutlich. „Wir haben inzwischen die geringste Viehdichte in Deutschland. Einen weiteren Abbau möchte ich verhindern.“ Dr. Till Backhaus plädierte für eine flächenbezogene Tierhaltung, bei der ein Tierbesatz von zwei GV je Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche deutschlandweit nicht überschritten werden.

Es brauche Unterstützung für die Bauern, machte auch Thomas Dosch von der Tönnies Services Gmbh deutlich, aber auch eines neuen Bewusstseins für die Lebensmittelproduktion. „Hier entstehen die Lebensmittel, die jeder im Regal erwartet – das ist vielen nicht klar“, sagte er. Es gäbe keine vegetarischen Produkte ohne Tierhaltung. „Wir leben in einer Kreislaufwirtschaft. Der Strom kommt nicht aus der Steckdose und die Milch entsteht nicht in der Packung.“

Wer Tierhaltung weiterentwickeln möchte, muss Stallneu- und -umbauten ermöglichen, fordert der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern.  Mit der Empfehlung der Borchert-Kommission liege eine nationale Nutztierstrategie vor, die einen guten Weg beschreibe, wie auch Dr. Till Backhaus unterstrich. Die Borchert-Kommission hatte einen Investitionsbedarf von zunächst 1,2 Milliarden Euro jährlich in den Ställen ermittelt. Tierische Produkte könnten dafür etwa durch eine Verbrauchssteuer oder „Tierwohl-Abgabe" teurer gemacht werden. Denkbar wären etwa 40 Cent je Kilo Fleisch und Wurst. „Entscheidend für die Landwirte sei, dass die Honorierung für höhere Standards tatsächlich bei ihnen ankommt“, unterstreicht Kurreck. Eine langfristige Verlässlichkeit der vorgeschlagenen Tierwohlprämien müsse daher für alle Tierhalter sichergestellt werden.

„Wir müssen die Tierhalter ermuntern, in ihrem Segment weiterzumachen“, sagte Detlef Kurreck mit Blick auf vielen Landwirte, die darüber nachdenken, aufzugeben. „Wir haben hier ein unglaubliches fachliches Wissen angehäuft, das unbedingt erhalten werden muss, wenn wir Tierhaltung nach modernen Kriterien ausgestalten wollen. Doch im Moment kämpfen wir um jeden Einzelnen in der Tierproduktion – um ihm ein Auskommen und eine Perspektive zu ermöglichen.“

16. September 2021

„Böhm Nordkartoffel“ in Hohenbrünzow ist Ausbildungsbetrieb des Jahres 2021

Für sein umfassendes Engagement in der Ausbildung landwirtschaftlicher Fachkräfte hat der Landwirtschaftsbetrieb „Böhm Nordkartoffel“ Agrarproduktion GmbH & Co. OHG in Hohenbrünzow heute im Rahmen der MeLa die Auszeichnung als „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2021“ erhalten. Der Bauernverband MV und das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei überreichten Betriebsleiter Steffen Borgwald die Ehrenurkunde und dazugehörige Plakette. „Das Unternehmen ist ein fester und wichtiger Anker für die Berufsausbildung im ganzen Landkreis“, erklärte Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, in seiner Laudatio. „Dafür bekommt es heute unseren Dank und unsere Anerkennung.“

Bereits seit 1996 bildet der Landwirtschaftsbetrieb kontinuierlich aus. Acht Azubis haben bei „Böhm Nordkartoffel“ bis 2009 erfolgreich ihre Ausbildung zum Landwirt absolviert. Weitere neun Auszubildende wurden im Unternehmen außerdem seit der Einführung des neuen Berufsbildes im Jahr 2005 zur „Fachkraft Agrarservice“ ausgebildet. Dabei sorgt Betriebsleiter Steffen Borgwald dafür, dass die jungen Menschen nicht nur fit für den Beruf in der Landwirtschaft gemacht werden, sondern sich auch persönlich entwickeln können, umfassende Unterstützung erleben und sich angenommen und wergeschätzt fühlen, so Detlef Kurreck.

Der Einblick in alle Arbeitsbereiche, Techniklehrgänge für Gabelstapler oder der Erwerb des Führerscheins Klasse T gehören dabei ebenso zum „Ausbildungspaket“ wie regelmäßige Mitarbeitergespräche und die Unterstützung junger Familien. Azubis mit Lernschwierigkeiten erhalten die Möglichkeit, bei außerbetrieblichen Bildungsträgern Nachhilfe zu bekommen und werden für die Teilnahme an den Maßnahmen freigestellt. Wie wohl sich die jungen Menschen im Betrieb fühlen, zeigt auch die Mitarbeiter-Struktur. So hat der heutige stellvertretende Betriebsleiter Peter Hardt einst selbst die Ausbildung bei „Böhm Nordkartoffel“ durchlaufen. Auch andere „Ehemalige“ sind geblieben oder zurückgekehrt. Mit einem durchschnittlichen Alter von 45 Jahren bilden die Mitarbeiter heute ein junges und zukunftsorientiertes Team. Auch zwei Frauen haben in diesem hochtechnisierten Berufsbild bereits erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen.

„Das zeigt: Ausbildung lohnt sich! Auch wenn sie viel Mühe und vor allem Zeit für alle kostet“, sagte Detlef Kurreck. Betriebsleiter Steffen Borgwald arbeitet ehrenamtlich im Prüfungsausschuss und engagiert sich mit dem Betrieb in einem umfangreichen Netzwerk der Berufsorientierung mit der Teilnahme an Ausbildungs- und Schulmessen sowie mit Angeboten für Ferienarbeit und Schülerpraktika. Die Türen des Betriebes stehen Besucher aus dem In- und Ausland stets offen. Für die umliegenden Schulen gibt es außerdem jedes Jahr einen „Kartoffeltag“, der meist mit der Ernte der Knollen auf dem Feld beginnt. „Und genau diese Kombination aus erfolgreicher Ausbildung, engagierter Nachwuchsarbeit und umfassender Strahlkraft in die ländliche Region möchten wir mit dem Titel ,Ausbildungsbetrieb des Jahres‘ ehren“, sagte Detlef Kurreck.

Besonderen Dank verdiene „Böhm Nordkartoffel“ stellvertretend für alle Betriebe außerdem für die Ausbildung in Zeiten von Corona. „Im landwirtschaftlichen Bereich gab es für unsere Azubis weder Kurzarbeit noch Delegierung in andere Unternehmen wegen Firmenschließung“, so der Präsident. Die beiden vergangenen Ausbildungsjahre seien eine große Herausforderung gewesen, für die es keine Handlungsanweisung gab. „So fand bei Schließung der Berufsschule oft auch der theoretische Unterricht im Betrieb statt. Auch für dieses Engagement möchten wir heute danken.“

Herzlich willkommen! Die MeLa 2021 ist eröffnet!

Die 30. MeLa hat heute ihre Pforten geöffnet. Bis zum 19. September zeigen mehr als 700 Aussteller auf dem Messegelände und in drei Messehallen aktuelle Technik, Trends und Themen aus der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft.

Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr möchte die MeLa in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Schaubild von der Leistungsstärke der Land-, Ernährungs- und Fischwirtschaft sowie von Forst, Jagd und Gartenbau in Mecklenburg-Vorpommern bieten, betonte Christin Mondesi, Geschäftsführerin der MAZ Messe- und Ausstellungszentrum Mühlengeez GmbH.

„Die MeLa gehöre zu Mecklenburg-Vorpommern wie die Ostsee“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Eröffnung der Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung (MeLa).  „Diese Leistungsschau hat sich inzwischen zur größten Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau im Norden Deutschlands entwickelt. Die MeLa bietet vor allem einem breiten Fachpublikum neueste Informationen auf allen Gebieten der Land- und Ernährungswirtschaft. Aber gleichzeitig ist sie offen für alle und ein echter Publikumsmagnet im Herbst. Hier in Mühlengeez schlägt ab heute wieder das „Herz der Landwirtschaft“.“

Landwirtschaftsminister Till Backhaus wertete den Neustart der MeLa nach einem Jahr Corona-Zwangspause als ein starkes Signal an die Branche, aber auch an die Verbraucher und Verbraucherinnen. „Die Landwirtschaft ist gut durch die Corona-Krise gekommen. Sie hat zu 100 Prozent abgeliefert und bewiesen, dass sie systemrelevant ist. Es bestanden zu keiner Zeit Versorgungsengpässe mit Lebensmitteln. Das zeigt: Die Landwirtschaft lebt und liebt ihre Aufgaben. Auf sie ist auch in Krisenzeiten Verlass!“.

Bis Sonntag können sich Fachpublikum, aber auch Familien, Schulklassen und andere Interessierte auf dem Messegelände in Mühlengeez umschauen und sich beispielsweise über Tierzucht und -Haltung informieren, Landmaschinen betrachten oder sich über die Bereiche Erneuerbare Energien, Jagd, Verbraucher und Ernährung schlau machen.

Die Besucher der Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau erwartet auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Messeprogramm.

Besuchermagnete sind die Vorführungen der Tierzuchtverbände sowie deren Leistungswettbewerbe. Von der Biene bis zum tonnenschweren Fleischrindbullen sind rund 1000 Zuchttiere aus 161 Rassen und Schlägen auf der MeLa zu sehen.

Erstmals werden mit der 30. Pferd + Hund auch Reit- und Springturniere in das Veranstaltungsprogramm am Messewochenende integriert. Dazu wird auch der frischgebackene Springreiter-Europameister André Thieme aus Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erwartet. Thieme hatte seine Karriere als Lehrling im Landgestüt Redefin begonnen.

Ausbildungsbetrieb des Jahres geehrt

Der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, ehrte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung den Ausbildungsbetrieb des Jahres. Der Preis ging in diesem Jahr an die Böhm Nordkartoffel GmbH aus Hohenmocker (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Bereits seit 1996 bildet der Landwirtschaftsbetrieb kontinuierlich aus. Acht Azubis haben bei „Böhm Nordkartoffel“ bis 2009 erfolgreich ihre Ausbildung zum Landwirt absolviert. Weitere neun Auszubildende wurden im Unternehmen außerdem seit der Einführung des neuen Berufsbildes im Jahr 2005 zur „Fachkraft Agrarservice“ ausgebildet. Dabei sorgt Betriebsleiter Steffen Borgwald dafür, dass die jungen Menschen nicht nur fit für den Beruf in der Landwirtschaft gemacht werden, sondern sich auch persönlich entwickeln können, umfassende Unterstützung erleben und sich angenommen und wergeschätzt fühlen, betonte Bauernpräsident Detlef Kurreck in der Laudatio.

Tier der MeLa 2021

Mit der Burenziege präsentiert der Schaf- und Ziegenzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Tier der MeLa. Am Freitag (17. September) werden die Burenziegenzüchter die besten Zuchttiere prämieren.

Die Burenziege stammt ursprünglich aus Südafrika und ist seit rund vier Jahrzehnten in Deutschland heimisch. Sieben Züchter halten in Mecklenburg-Vorpommern Burenziegen. Insgesamt 80 Zuchttiere werden aktuell im Herdbuch geführt. Mit ihrem kurzen weißen Fell, dem braunen Kopf, der weißen Blesse und den braunen Schlappohren werden die Burenziegen das Herz der MeLa-Besucher wie im Flug erobern. Die Schaf- und Ziegenzüchter werden die MeLa jedoch nicht nur nutzen, um seltene Rassen vorzustellen. Sie wollen auch darauf aufmerksam machen, dass Schafe, Ziegen und alle anderen Weidetiere zunehmend vom Wolf bedroht sind.

25. August 2021

30. Doppeljubiläum der MeLa inkl. Pferd + Hund Turnier - Ticketshop ist online

Endlich ist es soweit. Ab sofort ist der Ticketshop für das 30. Doppeljubiläum der MeLa inkl. dem Pferd + Hund Turnier Mühlengeez online. Pünktlich zum Jubiläum können für diese beiden Veranstaltungen, die wie geplant vom 16. bis 19. September 2021 in Mühlengeez bei Güstrow stattfinden, Eintrittskarten online erworben werden. Unter shop.maz-messe.de können Sie Ihre Eintrittskarte auswählen. Zur Verfügung stehen Karten für Erwachsene für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro und Familientickets für 27 Euro (als Info gilt 2 Erwachsene + 3 Kinder).

Der Kauf eines mobilen Tickets ist möglich über die Kartenbuchung, über Smartphone oder PC. Der Eintritt via QR-Code ist mit dem digitalen Ticket auf dem eigenen Smartphone oder dem Ticket per Ausdruck möglich.  Durch die Umstellung auf das Online-Ticket ist eine sehr kurzfristige Kartenbuchung von unterwegs oder bequem von zu Hause aus möglich.

Viele weitere Vorteile bringt der neue Ticketshop für die Besucher*innen mit sich:

  • Keine Warteschlangen an der Tageskasse.
  • Alle Tickets stehen sofort nach Buchung im Ticketshop zur Verfügung und können bequem weitergeleitet werden.
  • Der Ticketshop ist jederzeit online erreichbar.
  • Wegfall von Versandkosten und Versandverlusten.
  • Einsparung von Ressourcen und damit ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz.

Vor Ort sind Help-Desks an den Eingängen eingerichtet, um das Einchecken in die MeLa inkl. dem Pferd + Hund Turnier so einfach wie möglich zu gestalten.

Auf der führenden regionalen Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau dreht sich alles rund um Neuheiten und Trends aus der gesamten Agrarbranche.  Auf über 174.300 m² Ausstellungs- und Aktionsfläche präsentieren sich Fach- und Tieraussteller*innen den Technikfans, Tierflüsterern und Landverliebten und informieren auf dem größten Branchentreff der Landwirtschaft in Nordostdeutschland über ihre Dienstleistungen und Zuchterfolge.

Neben der Präsentation zahlreicher Aussteller*innen und Tierzüchter*innen bietet die MeLa mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm viel Sehenswertes für die Besucher*innen. Der Landesbauerntag, die Kinder-MeLa und die Schau der historischen Landmaschinen haben sich zu festen Programmpunkten etabliert. Im Mittelpunkt der Jubiläumsausgabe steht die Burenziege - das Tier der MeLa 2021. Die Hausziegenrasse aus Südafrika ist seit fast vier Jahrzehnten in Deutschland heimisch. Mit ihrem kurzen weißen Fell, dem braun gezeichneten Kopf und den kinnlangen Hängeohren hat die Burenziege ein markantes Erscheinungsbild.  Anschaulich wird den jüngsten Besucher*innen während der Kinder-MeLa von Vortragenden aus der Agrarwirtschaft und Forschung, und damit Profis in ihrem Bereich, erklärt wie und warum Nutztiere gehalten werden, aber auch wie die Tiere für die Landschaftspflege und Erhaltung der Natur beitragen. Dabei darf mit manchen Tieren auch hautnah auf Tuchfühlung gegangen werden, beeindruckend ist so eine Milchkuh aus der Nähe zu betrachten.

Erstmalig findet in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag die Veranstaltung „Pferd + Hund-Turnier Mühlengeez“ parallel zur MeLa statt. Von Freitag bis Sonntag zeigen Spitzenreiter aus ganz Deutschland in elf Spring- und 7 Dressurprüfungen Reitsport auf höchstem Niveau. Eine Intermediaire I – Kür und eine 3-Sterne-S-Springen bilden das traditionelle große Finale. Fester Bestandteil bleibt auch das Hunde-Agility-Turnier, zu dem bis zu 100 Mensch-Hund-Paare im Parcours erwartet werden.

Der Vorteil für alle Besucher*innen – das erworbene Ticket berechtigt zum Eintritt zu beiden Veranstaltungen.

Die Kombination aus vielfältigen landwirtschaftlichen Themen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm gibt der MeLa ihren einzigartigen Charme. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten www.mela-messe.de und www.turnier-pferd-hund.de

25.Juni 2021

Das besondere Jubiläum der „30. MeLa“ wird gefeiert

Die „30. MeLa“ findet wie geplant vom 16. bis 19. September 2021 in Mühlengeez bei Güstrow statt und wird als besonderes Jubiläum begangen.

Die aktuelle Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens im Land macht eine Rückkehr zum öffentlichen Leben möglich.  

So erlauben die aktuellen Verordnungen der Bundes- und Landesregierung akutell die Durchführung von Messen. Die MeLa ist unter Einhaltung der AHA- (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) und 3G-(Geimpfte, Genesene, Getestete) Regeln sowie eines individuellen Hygienekonzeptes möglich.

Voller Zuversicht wurde in den letzten Monaten anhand der aktuellen Gegebenheiten das 30. MeLa-Jubiläum organisiert. Die MeLa hat für das Land Mecklenburg-Vorpommern als größte Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Sie ist die Plattform für Kommunikation und Information und zieht gewöhnlich mehr als 1.000 Aussteller und rund 70.000 Besucher*innen in ihren Bann. Auf ca. 174.000 m² Ausstellungs- und Aktionsfläche können sich die Besucher*innen über Produkte, Dienstleistungen und Zuchterfolge informieren und es dreht sich alles rund um Neuheiten sowie Trends aus der gesamten Agrarbranche.

„Das Schönste am September sind für mich der Ernteabschluss und die MeLa. Die Messe hat sich in ihrer 30jährigen Geschichte kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der größten Tierschau Deutschlands wird modernste Technik präsentiert. Gerade das Thema Digitalisierung fasziniert Jung und Alt. Die Bedeutung der Land- und Ernährungswirtschaft wird hier nach Corona noch einmal besonders deutlich und ich bin froh, dass es nun Planungssicherheit gibt. Dafür bin ich dem Landkreis als Genehmigungsbehörde und natürlich der MAZ dankbar. Jetzt kann es losgehen“, sagt Dr. Till Backhaus. Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern.

„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr auf der 30. MeLa wieder mit vielen Verbrauchern ins Gespräch kommen können“, betont Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, sich auf der Messe über landwirtschaftliche Themen zu informieren. In einer Zeit, in der nur noch rund zwei Prozent der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft beschäftigt sind, ist die Gesellschaft entfernter denn je von der regionalen Lebensmittelproduktion. Die MeLa ist der perfekte Rahmen für Begegnungen zwischen Landwirten und Verbrauchern.“

„Die Landwirtschaft ist in Mecklenburg-Vorpommern neben dem Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und soll gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dafür setzen wir mit der MeLa 2021 ein Zeichen und fördern den lebendigen Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern“ signalisiert Christin Mondesi, Geschäftsführerin des MAZ Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez.

Auch Stephan Meyer, Gesundheitsdezernent im Landkreis Rostock, freut sich auf die MeLa. „Intensive Vorbereitungen ermöglichen die Messe und damit den wichtigen Dialog zwischen Verbrauchern und Landwirtschaft. Das Konzept überzeugt. Wir gehen davon aus, dass Veranstalter und Besucher hohe Eigenverantwortung am MeLa-Wochenende zeigen werden.”

Neben der Präsentation zahlreicher Aussteller*innen bietet die MeLa mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm viel Sehenswertes für die Besucher*innen. Die MeLa-Jobbörse, der MeLa-Karrieretag, der Landesbauerntag, die Kinder-MeLa und die Show der Auszubildenden haben sich zu festen Programmpunkten etabliert. Im Mittelpunkt der Jubiläumsausgabe steht die Burenziege, das Tier der MeLa 2021. Zu dem findet in diesem Jahr erstmalig von Freitag bis Sonntag die Veranstaltung „Pferd + Hund-Turnier Mühlengeez“ parallel zur MeLa statt.

Die Kombination aus vielfältigen landwirtschaftlichen Themen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm gibt der MeLa ihren einzigartigen Charme. Online-Tickets für die MeLa sind ab August 2021 erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf www.mela-messe.de

 

 

Veranstalter

MAZ Messe- und Ausstellungszentrum                                  Tel. 03843 77 333-0

Mühlengeez GmbH                                                                 Fax 03843 77 333-20

Grabenstraße 16                                                                     mela@maz-messe.de

18273 Güstrow                                                                        www.mela-messe.de